© HOV-BK e.V. 2018
Herzlich Willkommen
Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V.
Gleina

Zur Geschichte des Ortes:

Gleina liegt nordwestlich von Bad Köstritz am Fuß des Westhanges zum Tautenhainer Wald
Der Ort Gleina (211 m ü. NN) wurde am 01. September 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Er ging ursprünglich aus den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe hervor.   Archäologische    Funde    bei    Gleina,    insbesondere    in    den    Gipsbrüchen,    auf    dem    Kolk    sowie    bei    den    Spitteläckern    belegen,    dass    schon urgeschichtliche   Durchzüge   und   Besiedlungen   in   diesem   Gebiet   stattfanden.   So   wurden   bei Ausgrabungen   in   den   Gipsbrüchen   1820   bis   1828, beschrieben durch Dr. med. Schottin und Baron von Schlotheim, unter anderem Mammut-,   Nashorn-   und   Rentierknochen   von   der   älteren   Steinzeit   bis   zur   Eiszeit   sowie   fossile   Menschreste   gefunden.   Bei   den   Spitteläckern zeugen   sehr   viele   Funde   von   einem   urzeitlichen   Wildpferd-Jägerlager.   Im   Borngrund   und   am   Kolk   kann   man   anhand   vieler   Funde   aus   den Grabungen des Oberlehrers Kretzsch aus Seifartsdorf von z.B. schnurkeramischen Resten und Feuersteinwerkzeugen auf urzeitliche Besiedlung oder Durchzüge schließen. Bis zur Reformation 1526 war Gleina dem Kloster Lausnitz zins- und fronpflichtig. Danach gehörte es zum Amtsgericht Gera in der Herrschaft Reuß-Gera und 1848 - 1918 zum Fürstentum Reuß jüngere Linie. 1870   umfasste   der   Ort   1   Kirche,   1   Schule,   1   Gemeinde,      Armen-   und   Spritzenhaus,   25   Privathäuser   mit   19   Scheunen   und   20   Höfen,   147 Einwohner   in   30   Familien   und   an   Vieh   12   Pferde,   108   Rinder,   7   Schafe,   18   Ziegen   und   145   Gänse.   In   etwa   dieser   Größenordnung   blieb   die Bevölkerungszahl bis heute bestehen. Bald nach der Reformation erhält Gleina eine Schule, der erste Lehrer wird um 1623 erwähnt. Der Flurname „Töpferäcker“ deutet darauf hin, dass in Gleina das Töpferhandwerk ausgeübt wurde. 1709 verursachte ein arbeitender Böttcher einen Brand, bei dem leider die Gemeindelade und mit ihr sicher so manche alte Schrifr vernichtet wurde. Im Dreißigjährigem Krieg wurde der Ort teilweise niedergebrannt. 1709 wurde durch einen großen Brand auch die Kirche in Mitleidenschaft gezogen. 1678 kaufte die zweite Gemahlin des Grafen Heinrich I. Reuß, Maximilliane von Hardegg, das durch einen Brand 1675 weitesgehend zerstörte Rittergut   „Köstritz unteren Teils“ für 27000 Taler von der Familie „v. Wolframstdorf“; dazu gehörten auch „die Kirchlehen mit Untertanen von Gleina“. 1692 bildete Graf Heinrich I. aus diesem und weiteren Gütern im Vogtland das Paragium Reuß-Köstritz. Damit verbunden waren auch die Patronatsrechte für die Besetzung der Pfarr- und Schulstellen sowie die Aufsicht über diese. Laut Kirchenbuch war 1719 ein „Michael Schulmeister in Gleina“. Eleonore von Promnitz, Witwe von Heinrichs XXIV. Reuß-Köstritz, erwarb 1748 mit den Rittergütern zu Köstritz „mittleren und oberen Teils mit ihren Vorwerken und einigen Untertanen in Gleina“ von August Wilhelm von Wolframsdorf; diese Güter 1776 ebenfalls dem Paragium Köstritz-Reuß eingefügt. Bis zur Eingemeindung nach Bad Köstritz am 01. Juni 1994 war Gleina eine eigenständige Gemeinde. Quelle: Wikipedia und Ortstafel in Gleina Die   Kirche   zu   Gleina   wurde   wahrscheinlich   um   1220   bis   1250   als   romanische   Kapelle   erbaut.   Durch   die   Vergrößerung   der   Fenster   nach   der Reformation   gewann   der   Innenraum   an   Licht.   1785   erbaute   dort   der   Orgelbauer   Christian   Friedrich   Poppe   aus   Roda   eine   wertvolle   Spätbarockorgel, die   ursprünglich   aus   der   Schlosskapelle   in   Köstritz   stammt.   1801   erfolgte   der   Umbau   in   die   heutige   Form   und   Ausstattung   mit   Kreuzaltar,   Ordnung der Frauenstühle und der Empore. 1932 und 1986 wurde die Kirche durch Malerarbeiten restauriert. Im   kleinen   Kirchturm   hängt   eine   Glocke   aus   dem   Jahr   1764,   gegossen   von   Heinrich   Friedrich   Wärkherr   zu   Gera,   mit   der   Inschrift   der   Patronin   der Kirche:   "Maria   Eleonora   Emilia,   verwittwitte   Reußin,   Gräfin   und   Herrin   von   Plauen,   geboren   Freyin   v.   Promnitz,   und   Heinrich   VI.   jüngerer   Reuß   Graf und   Herr   von   Plauen.   Nach   sechs   bangen   Kriegsjahren   lässt   uns   Gott   viel   Guts   erfahren."   Eine   zweite,   kleinere   Glocke   aus   dem   Jahr   1815   ist   heute nicht mehr vorhanden. Quelle: Wikipedia
Ortseingang von Gleina Kirche zu Gleina Kirche zu Gleina

Der Ortsname und seine Deutung:

Gleina ging ursprünglich aus den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe hervor.  Nach slawischer Wurzel bedeutet   G l i n e   bzw.   G l e i n e   Lehmgrund (gleino = Lehm) und  Z w i c o w e    bzw.   C z w o k o w ,  Z w o c k a u  ,   Z w i c k a u   = lichte Höhe Gleina = Lichte Höhe auf Lehmgrund Zwockau, heute als Teil von Gleina im Volksmund „Zwieke“ genannt, war bis mindestens 1409 ein selbständiges, für sich bestehendes Dorf.  Der Sage nach soll am Kolk ein Schloß oder eine Burg gestanden haben, was aber nie schlüssig belegt werden konnte. 1409, in einer Urkunde vom 01. Januar, wurden die Orte Glina (Gleina) und Czwokow (Zwickau) letztmalig als selbständige Orte genannt. Quelle: Ortstafel in Gleina

Gleina in Bildern:

Vereine in Gleina:

Die Kirche zu Gleina:

Maibaumsetzerverein Gleina Silvio Müller 0162 2866392
Herzlich Willkommen
Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V.
Gleina
© HOV-BK e.V. 2018

Zur Geschichte des Ortes:

Der Ortsname und seine Deutung:

Vereine in Gleina:

Der Ort Gleina (211 m ü. NN) wurde am 01. September 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Er ging ursprünglich aus den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe hervor.   Archäologische    Funde    bei    Gleina,    insbesondere    in    den    Gipsbrüchen,    auf    dem    Kolk sowie    bei    den    Spitteläckern    belegen,    dass    schon    urgeschichtliche    Durchzüge    und Besiedlungen    in    diesem    Gebiet    stattfanden.    So    wurden    bei    Ausgrabungen    in    den Gipsbrüchen    1820    bis    1828,    beschrieben    durch    Dr.    med.    Schottin    und    Baron    von Schlotheim,   unter   anderem   Mammut-,   Nashorn-   und   Rentierknochen   von   der   älteren Steinzeit   bis   zur   Eiszeit   sowie   fossile   Menschreste   gefunden.   Bei   den   Spitteläckern   zeugen   sehr   viele   Funde   von   einem urzeitlichen    Wildpferd-Jägerlager.    Im    Borngrund    und    am    Kolk    kann    man    anhand    vieler    Funde    aus    den    Grabungen    des Oberlehrers    Kretzsch    aus    Seifartsdorf    von    z.B.    schnurkeramischen    Resten    und    Feuersteinwerkzeugen    auf    urzeitliche Besiedlung oder Durchzüge schließen. Bis zur Reformation 1526 war Gleina dem Kloster Lausnitz zins- und fronpflichtig. Danach gehörte es zum Amtsgericht Gera in der Herrschaft Reuß-Gera und 1848 - 1918 zum Fürstentum Reuß jüngere Linie. 1870   umfasste   der   Ort   1   Kirche,   1   Schule,   1   Gemeinde,      Armen-   und   Spritzenhaus,   25   Privathäuser   mit   19   Scheunen   und   20 Höfen,   147   Einwohner   in   30   Familien   und   an   Vieh   12   Pferde,   108   Rinder,   7   Schafe,   18   Ziegen   und   145   Gänse.   In   etwa   dieser Größenordnung blieb die Bevölkerungszahl bis heute bestehen. Bald nach der Reformation erhält Gleina eine Schule, der erste Lehrer wird um 1623 erwähnt. Der Flurname „Töpferäcker“ deutet darauf hin, dass in Gleina das Töpferhandwerk ausgeübt wurde. 1709 verursachte ein arbeitender Böttcher einen Brand, bei dem leider die Gemeindelade und mit ihr sicher so manche alte Schrift vernichtet wurde. Im Dreißigjährigem Krieg wurde der Ort teilweise niedergebrannt. 1709 wurde durch einen großen Brand auch die Kirche in Mitleidenschaft gezogen. 1678 kaufte die zweite Gemahlin des Grafen Heinrich I. Reuß, Maximilliane von Hardegg, das durch einen Brand 1675 weitesgehend zerstörte Rittergut   „Köstritz unteren Teils“ für 27000 Taler von der Familie „v. Wolframstdorf“; dazu gehörten auch „die Kirchlehen mit Untertanen von Gleina“. 1692 bildete Graf Heinrich I. aus diesem und weiteren Gütern im Vogtland das Paragium Reuß-Köstritz. Damit verbunden waren auch die Patronatsrechte für die Besetzung der Pfarr- und Schulstellen sowie die Aufsicht über diese. Laut Kirchenbuch war 1719 ein „Michael Schulmeister in Gleina“. Eleonore von Promnitz, Witwe von Heinrichs XXIV. Reuß-Köstritz, erwarb 1748 mit den Rittergütern zu Köstritz „mittleren und oberen Teils mit ihren Vorwerken und einigen Untertanen in Gleina“ von August Wilhelm von Wolframsdorf; diese Güter 1776 ebenfalls dem Paragium Köstritz-Reuß eingefügt. Bis zur Eingemeindung nach Bad Köstritz am 01. Juni 1994 war Gleina eine eigenständige Gemeinde. Quelle: Wikipedia und Ortstafel in Gleina Die   Kirche   zu   Gleina   wurde   wahrscheinlich   um   1220   bis   1250   als   romanische   Kapelle erbaut.    Durch    die    Vergrößerung    der    Fenster    nach    der    Reformation    gewann    der Innenraum   an   Licht.   1785   erbaute   dort   der   Orgelbauer   Christian   Friedrich   Poppe   aus Roda    eine    wertvolle    Spätbarockorgel,    die    ursprünglich    aus    der    Schlosskapelle    in Köstritz   stammt.   1801   erfolgte   der   Umbau   in   die   heutige   Form   und   Ausstattung   mit Kreuzaltar,   Ordnung   der   Frauenstühle   und   der   Empore.   1932   und   1986   wurde   die Kirche durch Malerarbeiten restauriert. Im   kleinen   Kirchturm   hängt   eine   Glocke   aus   dem   Jahr   1764,   gegossen   von   Heinrich Friedrich   Wärkherr   zu   Gera,   mit   der   Inschrift   der   Patronin   der   Kirche:   "Maria   Eleonora   Emilia,   verwittwitte   Reußin,   Gräfin   und Herrin   von   Plauen,   geboren   Freyin   v.   Promnitz,   und   Heinrich   VI.   jüngerer   Reuß   Graf   und   Herr   von   Plauen.   Nach   sechs   bangen Kriegsjahren    lässt    uns    Gott    viel    Guts    erfahren."    Eine    zweite,    kleinere    Glocke    aus    dem    Jahr    1815    ist    heute    nicht    mehr vorhanden. Quelle: Wikipedia
Ortseingang von Gleina Kirche zu Gleina
Gleina liegt nordwestlich von Bad Köstritz am Fuß des Westhanges zum Tautenhainer Wald
Gleina ging ursprünglich aus den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe hervor.  Nach slawischer Wurzel bedeutet   G l i n e   bzw.   G l e i n e   Lehmgrund (gleino = Lehm) und  Z w i c o w e    bzw.   C z w o k o w ,  Z w o c k a u  ,   Z w i c k a u   = lichte Höhe Gleina = Lichte Höhe auf Lehmgrund Zwockau, heute als Teil von Gleina im Volksmund „Zwieke“ genannt, war bis mindestens 1409 ein selbständiges, für sich bestehendes Dorf.  Der Sage nach soll am Kolk ein Schloß oder eine Burg gestanden haben, was aber nie schlüssig belegt werden konnte. 1409, in einer Urkunde vom 01. Januar, wurden die Orte Glina (Gleina) und Czwokow (Zwickau) letztmalig als selbständige Orte genannt. Quelle: Ortstafel in Gleina

Gleina in Bildern:

Die Kirche zu Gleina:

Maibaumsetzerverein Gleina Silvio Müller 0162 2866392
Herzlich Willkommen
Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V.
Gleina
© HOV-BK e.V. 2018

Zur Geschichte des Ortes:

Der Ortsname und seine Deutung:

Vereine in Gleina:

Der    Ort    Gleina    (211    m    ü.    NN)    wurde    am    01.    September    1223 erstmals   urkundlich   erwähnt.   Er   ging   ursprünglich   aus   den   beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe  hervor.   Archäologische      Funde      bei      Gleina,      insbesondere      in      den Gipsbrüchen,   auf   dem   Kolk   sowie   bei   den   Spitteläckern   belegen, dass     schon     urgeschichtliche     Durchzüge     und     Besiedlungen     in diesem   Gebiet   stattfanden.   So   wurden   bei   Ausgrabungen   in   den Gipsbrüchen   1820   bis   1828,   beschrieben   durch   Dr.   med.   Schottin und   Baron   von   Schlotheim,   unter   anderem   Mammut-,   Nashorn-   und   Rentierknochen   von   der   älteren   Steinzeit bis   zur   Eiszeit   sowie   fossile   Menschreste   gefunden.   Bei   den   Spitteläckern   zeugen   sehr   viele   Funde   von   einem urzeitlichen    Wildpferd-Jägerlager.    Im    Borngrund    und    am    Kolk    kann    man    anhand    vieler    Funde    aus    den Grabungen     des     Oberlehrers     Kretzsch     aus     Seifartsdorf     von     z.B.     schnurkeramischen     Resten     und Feuersteinwerkzeugen auf urzeitliche Besiedlung oder Durchzüge schließen. Bis   zur   Reformation   1526   war   Gleina   dem   Kloster   Lausnitz   zins-   und   fronpflichtig.   Danach   gehörte   es   zum Amtsgericht Gera in der Herrschaft Reuß-Gera und 1848 - 1918 zum Fürstentum Reuß jüngere Linie. 1870   umfasste   der   Ort   1   Kirche,   1   Schule,   1   Gemeinde,      Armen-   und   Spritzenhaus,   25   Privathäuser   mit   19 Scheunen   und   20   Höfen,   147   Einwohner   in   30   Familien   und   an   Vieh   12   Pferde,   108   Rinder,   7   Schafe,   18 Ziegen und 145 Gänse. In etwa dieser Größenordnung blieb die Bevölkerungszahl bis heute bestehen. Bald   nach   der   Reformation   erhält   Gleina   eine   Schule,   der   erste   Lehrer   wird   um   1623   erwähnt.   Der   Flurname „Töpferäcker“   deutet   darauf   hin,   dass   in   Gleina   das   Töpferhandwerk   ausgeübt   wurde.   1709   verursachte   ein arbeitender   Böttcher   einen   Brand,   bei   dem   leider   die   Gemeindelade   und   mit   ihr   sicher   so   manche   alte   Schrift vernichtet wurde. Im   Dreißigjährigem   Krieg   wurde   der   Ort   teilweise   niedergebrannt.   1709   wurde   durch   einen   großen   Brand   auch die    Kirche    in    Mitleidenschaft    gezogen.    1678    kaufte    die    zweite    Gemahlin    des    Grafen    Heinrich    I.    Reuß, Maximilliane   von   Hardegg,   das   durch   einen   Brand   1675   weitesgehend   zerstörte   Rittergut         „Köstritz   unteren Teils“   für   27000   Taler   von   der   Familie   „v.   Wolframstdorf“;   dazu   gehörten   auch   „die   Kirchlehen   mit   Untertanen von   Gleina“.   1692   bildete   Graf   Heinrich   I.   aus   diesem   und   weiteren   Gütern   im   Vogtland   das   Paragium   Reuß- Köstritz.   Damit   verbunden   waren   auch   die   Patronatsrechte   für   die   Besetzung   der   Pfarr-   und   Schulstellen   sowie die Aufsicht über diese. Laut Kirchenbuch war 1719 ein „Michael Schulmeister in Gleina“. Eleonore   von   Promnitz,   Witwe   von   Heinrichs   XXIV.   Reuß-Köstritz,   erwarb   1748   mit   den   Rittergütern   zu   Köstritz „mittleren   und   oberen   Teils   mit   ihren   Vorwerken   und   einigen   Untertanen   in   Gleina“   von   August   Wilhelm   von Wolframsdorf; diese Güter 1776 ebenfalls dem Paragium Köstritz-Reuß eingefügt. Bis zur Eingemeindung nach Bad Köstritz am 01. Juni 1994 war Gleina eine eigenständige Gemeinde. Quelle: Wikipedia und Ortstafel in Gleina
Ortseingang von Gleina
Gleina liegt nordwestlich von Bad Köstritz am Fuß des Westhanges zum Tautenhainer Wald
Die   Kirche   zu   Gleina   wurde   wahrscheinlich   um   1220   bis   1250   als romanische   Kapelle   erbaut.   Durch   die   Vergrößerung   der   Fenster   nach der   Reformation   gewann   der   Innenraum   an   Licht.   1785   erbaute   dort der   Orgelbauer   Christian   Friedrich   Poppe   aus   Roda   eine   wertvolle Spätbarockorgel,   die   ursprünglich   aus   der   Schlosskapelle   in   Köstritz stammt.   1801   erfolgte   der   Umbau   in   die   heutige   Form   und Ausstattung mit   Kreuzaltar,   Ordnung   der   Frauenstühle   und   der   Empore.   1932   und 1986 wurde die Kirche durch Malerarbeiten restauriert. Im   kleinen   Kirchturm   hängt   eine   Glocke   aus   dem   Jahr   1764,   gegossen von   Heinrich   Friedrich   Wärkherr   zu   Gera,   mit   der   Inschrift   der   Patronin der   Kirche:   "Maria   Eleonora   Emilia,   verwittwitte   Reußin,   Gräfin   und   Herrin   von   Plauen,   geboren   Freyin   v. Promnitz,   und   Heinrich   VI.   jüngerer   Reuß   Graf   und   Herr   von   Plauen.   Nach   sechs   bangen   Kriegsjahren   lässt uns Gott viel Guts erfahren." Eine zweite, kleinere Glocke aus dem Jahr 1815 ist heute nicht mehr vorhanden. Quelle: Wikipedia 
Gleina ging ursprünglich aus den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe hervor.  Nach slawischer Wurzel bedeutet   G l i n e   bzw.   G l e i n e   Lehmgrund (gleino = Lehm) und  Z w i c o w e    bzw.   C z w o k o w ,  Z w o c k a u  ,   Z w i c k a u   = lichte Höhe Gleina = Lichte Höhe auf Lehmgrund Zwockau, heute als Teil von Gleina im Volksmund „Zwieke“ genannt, war bis mindestens 1409 ein selbständiges, für sich bestehendes Dorf.  Der Sage nach soll am Kolk ein Schloß oder eine Burg gestanden haben, was aber nie schlüssig belegt werden konnte. 1409, in einer Urkunde vom 01. Januar, wurden die Orte Glina (Gleina) und Czwokow (Zwickau) letztmalig als selbständige Orte genannt. Quelle: Ortstafel in Gleina

Gleina in Bildern:

Die Kirche zu Gleina:

Maibaumsetzerverein Gleina Silvio Müller 0162 2866392
Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V.
Gleina
© HOV-BK e.V. 2017
Herzlich Willkommen

Zur Geschichte des Ortes:

Der Ortsname und seine Deutung:

Vereine in Gleina:

Der   Ort   Gleina   (211   m   ü.   NN)   wurde   am   01.   September   1223 erstmals    urkundlich    erwähnt.    Er    ging    ursprünglich    aus    den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe  hervor.   Archäologische     Funde     bei     Gleina,     insbesondere     in     den Gipsbrüchen,    auf    dem    Kolk    sowie    bei    den    Spitteläckern belegen,      dass      schon      urgeschichtliche      Durchzüge      und Besiedlungen    in    diesem    Gebiet    stattfanden.    So    wurden    bei Ausgrabungen   in   den   Gipsbrüchen   1820   bis   1828,   beschrieben durch    Dr.    med.    Schottin    und    Baron    von    Schlotheim,    unter anderem    Mammut-,    Nashorn-    und    Rentierknochen    von    der älteren    Steinzeit    bis    zur    Eiszeit    sowie    fossile    Menschreste gefunden.   Bei   den   Spitteläckern   zeugen   sehr   viele   Funde   von einem   urzeitlichen   Wildpferd-Jägerlager.   Im   Borngrund   und   am Kolk   kann   man   anhand   vieler   Funde   aus   den   Grabungen   des Oberlehrers        Kretzsch        aus        Seifartsdorf        von        z.B. schnurkeramischen    Resten    und    Feuersteinwerkzeugen    auf urzeitliche Besiedlung oder Durchzüge schließen. Bis   zur   Reformation   1526   war   Gleina   dem   Kloster   Lausnitz zins-   und   fronpflichtig.   Danach   gehörte   es   zum   Amtsgericht Gera    in    der    Herrschaft    Reuß-Gera    und    1848    -    1918    zum Fürstentum Reuß jüngere Linie. 1870    umfasste    der    Ort    1    Kirche,    1    Schule,    1    Gemeinde,      Armen-   und   Spritzenhaus,   25   Privathäuser   mit   19   Scheunen und   20   Höfen,   147   Einwohner   in   30   Familien   und   an   Vieh   12 Pferde,   108   Rinder,   7   Schafe,   18   Ziegen   und   145   Gänse.   In etwa    dieser    Größenordnung    blieb    die    Bevölkerungszahl    bis heute bestehen. Bald   nach   der   Reformation   erhält   Gleina   eine   Schule,   der   erste Lehrer    wird    um    1623    erwähnt.    Der    Flurname    „Töpferäcker“ deutet     darauf     hin,     dass     in     Gleina     das     Töpferhandwerk ausgeübt    wurde.    1709    verursachte    ein    arbeitender    Böttcher einen   Brand,   bei   dem   leider   die   Gemeindelade   und   mit   ihr sicher so manche alte Schrift vernichtet wurde. Im      Dreißigjährigem      Krieg      wurde      der      Ort      teilweise niedergebrannt.   1709   wurde   durch   einen   großen   Brand   auch die   Kirche   in   Mitleidenschaft   gezogen.   1678   kaufte   die   zweite Gemahlin    des    Grafen    Heinrich    I.    Reuß,    Maximilliane    von Hardegg,   das   durch   einen   Brand   1675   weitesgehend   zerstörte Rittergut            „Köstritz    unteren    Teils“    für    27000    Taler    von    der Familie   „v.   Wolframstdorf“;   dazu   gehörten   auch   „die   Kirchlehen mit   Untertanen   von   Gleina“.   1692   bildete   Graf   Heinrich   I.   aus diesem   und   weiteren   Gütern   im   Vogtland   das   Paragium   Reuß- Köstritz.   Damit   verbunden   waren   auch   die   Patronatsrechte   für die   Besetzung   der   Pfarr-   und   Schulstellen   sowie   die   Aufsicht über     diese.     Laut     Kirchenbuch     war     1719     ein     „Michael Schulmeister in Gleina“. Eleonore    von    Promnitz,    Witwe    von    Heinrichs    XXIV.    Reuß- Köstritz,   erwarb   1748   mit   den   Rittergütern   zu   Köstritz   „mittleren und   oberen   Teils   mit   ihren   Vorwerken   und   einigen   Untertanen in   Gleina“   von   August   Wilhelm   von   Wolframsdorf;   diese   Güter 1776 ebenfalls dem Paragium Köstritz-Reuß eingefügt. Bis zur Eingemeindung nach Bad Köstritz am 01. Juni 1994 war Gleina eine eigenständige Gemeinde. Quelle: Wikipedia und Ortstafel in Gleina

Die Kirche zu Gleina:

Die   Kirche   zu   Gleina   wurde   wahrscheinlich   um   1220   bis   1250 als   romanische   Kapelle   erbaut.   Durch   die   Vergrößerung   der Fenster    nach    der    Reformation    gewann    der    Innenraum    an Licht.   1785   erbaute   dort   der   Orgelbauer   Christian   Friedrich Poppe     aus     Roda     eine     wertvolle     Spätbarockorgel,     die ursprünglich   aus   der   Schlosskapelle   in   Köstritz   stammt.   1801 erfolgte   der   Umbau   in   die   heutige   Form   und   Ausstattung   mit Kreuzaltar,   Ordnung   der   Frauenstühle   und   der   Empore.   1932 und 1986 wurde die Kirche durch Malerarbeiten restauriert. Im   kleinen   Kirchturm   hängt   eine   Glocke   aus   dem   Jahr   1764, gegossen   von   Heinrich   Friedrich   Wärkherr   zu   Gera,   mit   der Inschrift    der    Patronin    der    Kirche:    "Maria    Eleonora    Emilia, verwittwitte   Reußin,   Gräfin   und   Herrin   von   Plauen,   geboren Freyin   v.   Promnitz,   und   Heinrich   VI.   jüngerer   Reuß   Graf   und Herr   von   Plauen.   Nach   sechs   bangen   Kriegsjahren   lässt   uns Gott   viel   Guts   erfahren."   Eine   zweite,   kleinere   Glocke   aus   dem Jahr 1815 ist heute nicht mehr vorhanden. Quelle: Wikipedia
Kirche zu Gleina
Gleina ging ursprünglich aus den beiden sorbischen Dorfschaften Gline und Zwicowe hervor.  Nach slawischer Wurzel bedeutet   G l i n e   bzw.   G l e i n e   Lehmgrund (gleino = Lehm) und  Z w i c o w e    bzw.   C z w o k o w ,  Z w o c k a u  ,   Z w i c k a u   = lichte Höhe Gleina = Lichte Höhe auf Lehmgrund Zwockau, heute als Teil von Gleina im Volksmund „Zwieke“ genannt, war bis mindestens 1409 ein selbständiges, für sich bestehendes Dorf.  Der Sage nach soll am Kolk ein Schloß oder eine Burg gestanden haben, was aber nie schlüssig belegt werden konnte. 1409, in einer Urkunde vom 01. Januar, wurden die Orte Glina (Gleina) und Czwokow (Zwickau) letztmalig als selbständige Orte genannt. Quelle: Ortstafel in Gleina

Gleina in Bildern:

Maibaumsetzerverein Gleina   Silvio Müller    0162  2866392