© HOV-BK e.V. 2019
Herzlich Willkommen
Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V.
Archiv - Werner Sylten
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Werner Sylten in  Bad Köstritz  

Blick in die Werner-Sylten-Straße Blick in die Werner-Sylten-Straße
Bilder:
Werner Sylten Stiftung Werner Sylten Stiftung
Weitere Informationen:
Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Stolperstein in Bad Köstritz Stolperstein in Bad Köstritz
Von   1925   –   1936   war   er   Leiter   des   Thüringer   Mädchenheimes   in   Bad   Köstritz.   Er   wandelte   das   pädagogische   Klima   von   Härte   und   Verachtung   in   Akzeptanz   und   Wertschätzung   und   schuf familienähnliche Strukturen.
Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017
Werner Sylten, evangelischer Theologe, Sozialpädagoge, Seelsorger und Gegner des Nationalsozialismus * 09. August 1893 in Hergiswil am See, Kanton Nidwalden, Schweiz    26. August 1942 NS-Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim bei Linz, Österreich
Julius Sturm Julius Sturm
Werner   Sylten   wurde   am   9.   August   1893   in   der   Schweiz   als   ältestes   von   5   Kindern   geboren.   Sein   Vater   war   Chemiker   und   zog   aus   beruflichen   Gründen   oft   mit   der   Familie   um.   Deshalb   besuchte Werner   Sylten   verschiedene   Schulen.   In   Marburg   studierte   er   Theologie.   Er   war   Soldat   im   Ersten   Weltkrieg   und   konnte   nach   dessen   Ende   sein   Studium,   erweitert   um   Nationalökonomie   und Sozialökonomie, in Berlin abschließen.
Nach    Stationen    in    Göttingen    und    Hildesheim    kam    er    1925    nach    Thüringen    und    arbeitete    als    Pfarrer    im    „Thüringer    Frauenasyl“,    einem    Erziehungsheim    für    Mädchen    in    Bad    Köstritz. Aufgeschlossen für Reformierungen sorgte er dafür, dass seine Schützlinge das Heim mit einem Berufsabschluss als Haushaltshilfe verlassen konnten.
1933,   im   Jahr   des   Machtantritts   der   Nationalsozialisten,   schloss   er   sich   der   Bekennenden   Kirche   an.   Er   wurde   bald   wegen   seiner   jüdischen   Abstammung   verfolgt   und   1936   aus   dem   Pfarrdienst ausgeschlossen.   In   dieser   ausweglos   erscheinenden   Situation   nahm   sich   seine   Frau   das   Leben   (Heirat   1925   –   Grabstätte   auf   dem   Köstritzer   Friedhof).   Bis   1938   leitete   Sylten   das   Thüringer Büro   der   Bekennenden   Kirche.   Nach   Schließung   des   Büros   verließ   er   Thüringen   und   fand   Hilfe   bei   Pfarrer   Heinrich   Grüber,   der   in   Berlin   verfolgte   nichtarische   Christen   unterstützte.   Grüber wurde bald darauf verhaftet und kam ins KZ Dachau.
Sylten,   der   inzwischen   in   Wendenschloss   in   Köpenick   lebte,   wurde   im   Februar   1941   festgenommen   und   nach   3monatiger   Untersuchungshaft   ebenfalls   nach   Dachau   verschleppt.   Hier   wirkte   er weiter   als   Seelsorger.   Er   erkrankte   schwer   an   den   Folgen   der   Folter,   meldete   sich   zuerst   nicht   krank,   weil   dies   den   Tod   bedeutete.   Schließlich   ging   er   doch   ins   Krankenrevier   und   wurde   1942   im Zuge   der   „Aktion   T4“,   die   alte,   kranke   und   „nicht   mehr   arbeitsfähige“   KZ-Häftlinge   „ausmusterte“,   in   die   NS-Tötungsanstalt   Hartheim   bei   Linz   verschleppt.   Dort   wurde   er   am   26.   August   1942 ermordet.
Heute   erinnert   die   Gedenkstätte   Deutscher   Widerstand   an   das   Schicksal   von   Werner   Sylten,   der   in   Thüringen   wohl   seine   wichtigste   Zeit   als   Seelsorger   erlebte.   Nicht   nur   in   Bad   Köstritz   auch   in Gotha   ist   eine   Straße   nach   ihm   benannt,   und   es   wurde   ein   Stolperstein   verlegt.   In   Berlin-Zehlendorf   wurde   1963   der   Werner-Sylten-Weg   eingeweiht.   In   Berlin-Köpenick   gibt   es   ein   Denkmal,   und vor seinem dortigen Wohnhaus wurde 2006 ein Stolperstein verlegt. Ein weiterer Stolperstein befindet sich seit 08.09.2014 am ehemaligen Mädchenheim in Bad Köstritz.
Zur Erinnerung an Werner Sylten wurde in Bad Köstritz eine Straße nach ihm benannt.
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Werner Sylten, evangelischer Theologe, Sozialpädagoge, Seelsorger, Gegner des Nationalsozialismus * 09. August 1893 in Hergiswil am See, Kanton Nidwalden, Schweiz    26. August 1942 NS-Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim bei Linz, Österreich
Werner   Sylten   wurde   am   9.   August   1893   in   der   Schweiz   als   ältestes   von   5   Kindern   geboren.   Sein   Vater   war   Chemiker und   zog   aus   beruflichen   Gründen   oft   mit   der   Familie   um.   Deshalb   besuchte   Werner   Sylten   verschiedene   Schulen.   In Marburg   studierte   er   Theologie.   Er   war   Soldat   im   Ersten   Weltkrieg   und   konnte   nach   dessen   Ende   sein   Studium, erweitert um Nationalökonomie und Sozialökonomie, in Berlin abschließen.
1933,   im   Jahr   des   Machtantritts   der   Nationalsozialisten,   schloss   er   sich   der   Bekennenden   Kirche   an.   Er   wurde   bald wegen   seiner   jüdischen   Abstammung   verfolgt   und   1936   aus   dem   Pfarrdienst   ausgeschlossen.   In   dieser   ausweglos erscheinenden   Situation   nahm   sich   seine   Frau   das   Leben   (Heirat   1925   –   Grabstätte   auf   dem   Köstritzer   Friedhof).   Bis 1938   leitete   Sylten   das   Thüringer   Büro   der   Bekennenden   Kirche.   Nach   Schließung   des   Büros   verließ   er   Thüringen   und fand   Hilfe   bei   Pfarrer   Heinrich   Grüber,   der   in   Berlin   verfolgte   nichtarische   Christen   unterstützte.   Grüber   wurde   bald darauf verhaftet und kam ins KZ Dachau.
Sylten,    der    inzwischen    in    Wendenschloss    in    Köpenick    lebte,    wurde    im    Februar    1941    festgenommen    und    nach 3monatiger   Untersuchungshaft   ebenfalls   nach   Dachau   verschleppt.   Hier   wirkte   er   weiter   als   Seelsorger.   Er   erkrankte schwer   an   den   Folgen   der   Folter,   meldete   sich   zuerst   nicht   krank,   weil   dies   den   Tod   bedeutete.   Schließlich   ging   er doch   ins   Krankenrevier   und   wurde   1942   im   Zuge   der   „Aktion   T4“,   die   alte,   kranke   und   „nicht   mehr   arbeitsfähige“   KZ- Häftlinge   „ausmusterte“,   in   die   NS-Tötungsanstalt   Hartheim   bei   Linz   verschleppt.   Dort   wurde   er   am   26.   August   1942 ermordet.
Heute   erinnert   die   Gedenkstätte   Deutscher   Widerstand   an   das   Schicksal   von   Werner   Sylten,   der   in   Thüringen   wohl seine   wichtigste   Zeit   als   Seelsorger   erlebte.   Nicht   nur   in   Bad   Köstritz   auch   in   Gotha   ist   eine   Straße   nach   ihm   benannt, und   es   wurde   ein   Stolperstein   verlegt.   In   Berlin-Zehlendorf   wurde   1963   der   Werner-Sylten-Weg   eingeweiht.   In   Berlin- Köpenick   gibt   es   ein   Denkmal,   und   vor   seinem   dortigen   Wohnhaus   wurde   2006   ein   Stolperstein   verlegt.   Ein   weiterer Stolperstein befindet sich seit 08.09.2014 am ehemaligen Mädchenheim in Bad Köstritz.
Zur Erinnerung an Werner Sylten wurde in Bad Köstritz eine Straße nach ihm benannt.
Blick in die Werner-Sylten-Straße Blick in die Werner-Sylten-Straße Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Werner Sylten Stiftung Werner Sylten Stiftung Stolperstein in Bad Köstritz Stolperstein in Bad Köstritz
Nach   Stationen   in   Göttingen   und   Hildesheim   kam   er   1925   nach   Thüringen   und   arbeitete   als   Pfarrer   im   „Thüringer Frauenasyl“,   einem   Erziehungsheim   für   Mädchen   in   Bad   Köstritz.   Aufgeschlossen   für   Reformierungen   sorgte   er   dafür, dass seine Schützlinge das Heim mit einem Berufsabschluss als Haushaltshilfe verlassen konnten.
Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Julius Sturm Julius Sturm
Von   1925   –   1936   war   er   Leiter   des   Thüringer   Mädchenheimes   in   Bad   Köstritz.   Er   wandelte   das   pädagogische   Klima von Härte und Verachtung in Akzeptanz und Wertschätzung und schuf familienähnliche Strukturen.
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Werner Sylten, evangelischer Theologe, Sozialpädagoge, Seelsorger, Gegner des Nationalsozialismus * 09. August 1893 in Hergiswil am See, Kanton Nidwalden, Schweiz    26. August 1942 NS-Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim bei Linz, Österreich
Werner   Sylten   wurde   am   9.   August   1893   in   der   Schweiz   als   ältestes   von   5   Kindern   geboren.   Sein Vater   war   Chemiker   und   zog   aus   beruflichen   Gründen   oft   mit   der   Familie   um.   Deshalb   besuchte Werner   Sylten   verschiedene   Schulen.   In   Marburg   studierte   er   Theologie.   Er   war   Soldat   im   Ersten Weltkrieg    und    konnte    nach    dessen    Ende    sein    Studium,    erweitert    um    Nationalökonomie    und Sozialökonomie, in Berlin abschließen.
1933,   im   Jahr   des   Machtantritts   der   Nationalsozialisten,   schloss   er   sich   der   Bekennenden   Kirche an.   Er   wurde   bald   wegen   seiner   jüdischen   Abstammung   verfolgt   und   1936   aus   dem   Pfarrdienst ausgeschlossen.   In   dieser   ausweglos   erscheinenden   Situation   nahm   sich   seine   Frau   das   Leben (Heirat   1925   –   Grabstätte   auf   dem   Köstritzer   Friedhof).   Bis   1938   leitete   Sylten   das   Thüringer   Büro der   Bekennenden   Kirche.   Nach   Schließung   des   Büros   verließ   er   Thüringen   und   fand   Hilfe   bei Pfarrer   Heinrich   Grüber,   der   in   Berlin   verfolgte   nichtarische   Christen   unterstützte.   Grüber   wurde bald darauf verhaftet und kam ins KZ Dachau.
Sylten,     der     inzwischen     in     Wendenschloss     in     Köpenick     lebte,     wurde     im     Februar     1941 festgenommen   und   nach   3monatiger   Untersuchungshaft   ebenfalls   nach   Dachau   verschleppt.   Hier wirkte   er   weiter   als   Seelsorger.   Er   erkrankte   schwer   an   den   Folgen   der   Folter,   meldete   sich   zuerst nicht   krank,   weil   dies   den   Tod   bedeutete.   Schließlich   ging   er   doch   ins   Krankenrevier   und   wurde 1942    im    Zuge    der    „Aktion    T4“,    die    alte,    kranke    und    „nicht    mehr    arbeitsfähige“    KZ-Häftlinge „ausmusterte“,   in   die   NS-Tötungsanstalt   Hartheim   bei   Linz   verschleppt.   Dort   wurde   er   am   26. August 1942 ermordet.
Heute   erinnert   die   Gedenkstätte   Deutscher   Widerstand   an   das   Schicksal   von   Werner   Sylten,   der in   Thüringen   wohl   seine   wichtigste   Zeit   als   Seelsorger   erlebte.   Nicht   nur   in   Bad   Köstritz   auch   in Gotha    ist    eine    Straße    nach    ihm    benannt,    und    es    wurde    ein    Stolperstein    verlegt.    In    Berlin- Zehlendorf    wurde    1963    der    Werner-Sylten-Weg    eingeweiht.    In    Berlin-Köpenick    gibt    es    ein Denkmal,   und   vor   seinem   dortigen   Wohnhaus   wurde   2006   ein   Stolperstein   verlegt.   Ein   weiterer Stolperstein befindet sich seit 08.09.2014 am ehemaligen Mädchenheim in Bad Köstritz.
Zur Erinnerung an Werner Sylten wurde in Bad Köstritz eine Straße nach ihm benannt.
Blick in die Werner-Sylten-Straße Blick in die Werner-Sylten-Straße Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Werner Sylten Stiftung Werner Sylten Stiftung Stolperstein in Bad Köstritz Stolperstein in Bad Köstritz
Nach   Stationen   in   Göttingen   und   Hildesheim   kam   er   1925   nach   Thüringen   und   arbeitete   als Pfarrer    im    „Thüringer    Frauenasyl“,    einem    Erziehungsheim    für    Mädchen    in    Bad    Köstritz. Aufgeschlossen   für   Reformierungen   sorgte   er   dafür,   dass   seine   Schützlinge   das   Heim   mit   einem Berufsabschluss als Haushaltshilfe verlassen konnten.
Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Julius Sturm Julius Sturm
Von   1925   –   1936   war   er   Leiter   des   Thüringer   Mädchenheimes   in   Bad   Köstritz.   Er   wandelte   das pädagogische    Klima    von    Härte    und    Verachtung    in    Akzeptanz    und    Wertschätzung    und    schuf familienähnliche Strukturen.
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Werner Sylten, evangelischer Theologe, Sozialpädagoge, Seelsorger, Gegner des Nationalsozialismus * 09. August 1893 in Hergiswil am See, Kanton Nidwalden, Schweiz    26. August 1942 NS- Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim bei Linz, Österreich
Werner   Sylten   wurde   am   9.   August   1893   in   der   Schweiz als    ältestes    von    5    Kindern    geboren.    Sein    Vater    war Chemiker   und   zog   aus   beruflichen   Gründen   oft   mit   der Familie      um.      Deshalb      besuchte      Werner      Sylten verschiedene      Schulen.      In      Marburg      studierte      er Theologie.    Er    war    Soldat    im    Ersten    Weltkrieg    und konnte   nach   dessen   Ende   sein   Studium,   erweitert   um Nationalökonomie      und      Sozialökonomie,      in      Berlin abschließen.
1933,   im   Jahr   des   Machtantritts   der   Nationalsozialisten, schloss   er   sich   der   Bekennenden   Kirche   an.   Er   wurde bald   wegen   seiner   jüdischen   Abstammung   verfolgt   und 1936   aus   dem   Pfarrdienst   ausgeschlossen.   In   dieser ausweglos    erscheinenden    Situation    nahm    sich    seine Frau    das    Leben    (Heirat    1925    –    Grabstätte    auf    dem Köstritzer     Friedhof).     Bis     1938     leitete     Sylten     das Thüringer     Büro     der     Bekennenden     Kirche.     Nach Schließung   des   Büros   verließ   er   Thüringen   und   fand Hilfe   bei   Pfarrer   Heinrich   Grüber,   der   in   Berlin   verfolgte nichtarische   Christen   unterstützte.   Grüber   wurde   bald darauf verhaftet und kam ins KZ Dachau.
Sylten,   der   inzwischen   in   Wendenschloss   in   Köpenick lebte,   wurde   im   Februar   1941   festgenommen   und   nach 3monatiger   Untersuchungshaft   ebenfalls   nach   Dachau verschleppt.    Hier    wirkte    er    weiter    als    Seelsorger.    Er erkrankte   schwer   an   den   Folgen   der   Folter,   meldete sich   zuerst   nicht   krank,   weil   dies   den   Tod   bedeutete. Schließlich   ging   er   doch   ins   Krankenrevier   und   wurde 1942    im    Zuge    der    „Aktion    T4“,    die    alte,    kranke    und „nicht   mehr   arbeitsfähige“   KZ-Häftlinge   „ausmusterte“, in   die   NS-Tötungsanstalt   Hartheim   bei   Linz   verschleppt. Dort wurde er am 26. August 1942 ermordet.
Heute   erinnert   die   Gedenkstätte   Deutscher   Widerstand an   das   Schicksal   von   Werner   Sylten,   der   in   Thüringen wohl   seine   wichtigste   Zeit   als   Seelsorger   erlebte.   Nicht nur   in   Bad   Köstritz   auch   in   Gotha   ist   eine   Straße   nach ihm   benannt,   und   es   wurde   ein   Stolperstein   verlegt.   In Berlin-Zehlendorf   wurde   1963   der   Werner-Sylten-Weg eingeweiht.   In   Berlin-Köpenick   gibt   es   ein   Denkmal,   und vor     seinem     dortigen     Wohnhaus     wurde     2006     ein Stolperstein   verlegt.   Ein   weiterer   Stolperstein   befindet sich   seit   08.09.2014   am   ehemaligen   Mädchenheim   in Bad Köstritz.
Zur Erinnerung an Werner Sylten wurde in Bad Köstritz eine Straße nach ihm benannt.
Blick in die Werner-Sylten-Straße Blick in die Werner-Sylten-Straße Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Mädchenheim in Bad Köstritz um 1930 Werner Sylten Stiftung Werner Sylten Stiftung Stolperstein in Bad Köstritz Stolperstein in Bad Köstritz
Nach   Stationen   in   Göttingen   und   Hildesheim   kam   er 1925    nach    Thüringen    und    arbeitete    als    Pfarrer    im „Thüringer     Frauenasyl“,     einem     Erziehungsheim     für Mädchen      in      Bad      Köstritz.      Aufgeschlossen      für Reformierungen   sorgte   er   dafür,   dass   seine   Schützlinge das   Heim   mit   einem   Berufsabschluss   als   Haushaltshilfe verlassen konnten.
Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Geschwister-Scholl-Heim in BK 2017 Julius Sturm Julius Sturm
Von     1925     –     1936     war     er     Leiter     des     Thüringer Mädchenheimes    in    Bad    Köstritz.    Er    wandelte    das pädagogische    Klima    von    Härte    und    Verachtung    in Akzeptanz        und        Wertschätzung        und        schuf familienähnliche Strukturen.