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Ernst Herger in  Bad Köstritz  

Blick in die Hergerstraße Blick in die Hergerstraße Ein Lebensbild Ein Lebensbild
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Dr. h.c. Ernst Herger Dr. h.c. Ernst Herger
Nachbildung Gedenktafel am Dahlienzentrum BK Nachbildung Gedenktafel am Dahlienzentrum BK
Dr. h.c. Johann Ernst Herger, Hofgärtner, Privatgelehrter, Rosenzüchter, Rosenhändler * 19. April 1812 in Köstritz    21. Oktober 1880 in Köstritz
Johann Ernst Herger wurde als Sohn des Christian Gottlieb Herger (   1846) und dessen Ehefrau Dorothea Elisabeth geb. Hofmann (   1845) am 19. April 1812 in Köstritz geboren.
Nach   Abschluss   des   Schulbesuches   trat   er   mit   14   Jahren   eine   3-jährige   Lehre   bei   Hofgärtner   Mulisch   in   Köstritz   an.   Danach   ging   er   auf   Wanderschaft.   Diese   führte   ihn   kurze   Zeit   auch   als Gärtnergehilfe in Dresden an das Japanische Palais. Seine Eltern waren mit dem Köstritzer Hofrat Dr. med. Carl Schottin und dessen Bruder Pfarrer David Friedrich Schottin befreundet.
Aus   diesen   Beziehungen   erwuchs   sein   besonderes   Interesse   zu   den   Naturwissenschaften,   und   der   junge   Herger   beschäftigte   sich   intensiv   durch   Anleitung   von   Dr.   Schottin   mit   magnetischen Kraftfeldern.   1836   besuchte   er   sogar   die   Jahrestagung   der   deutschen   Naturwissenschaftler   und   Ärzte   in   Jena   –   das   bedeutendste   Forum   der   Wissenschaft.   Zu   jener   Zeit   verdiente   sich   Herger sein   Geld   als   Porzellanmaler.   Nach   dem   Tod   seines   Vaters   erbte   er   dessen   Garten.   1843   wurde   er   Handelsgärtner   und   beschäftigte   sich   ab   dieser   Zeit   intensiv   mit   Rosen   und   Nelken.   Sein Rosenhandel   entwickelte   sich   bis   zu   den   50er   Jahren   recht   erfolgreich.   Besonders   die   Züchtung   von   langstieligen   Rosen   hatte   es   ihm   angetan.   Auf   12   Morgen   Gartenland   wuchsen   alljährlich 70-80.000 Rosen heran. 1859 heiratete er Marie Alwine geb. Busch. Die Ehe blieb kinderlos.
Ab   1870   wandte   sich   Herger   zusätzlich   noch   der   Pflege   von   Zierhölzern   zu,   besonders   buntblättrigen   Eichen.   Fünf   Jahre   später   kam   sein   erstes   Ziergehölzverzeichnis   heraus,   leider   sind   davon und den folgenden keine Exemplare mehr erhalten.
1877   verkaufte   er   den   größten   Teil   seines   Gartens   an   den   ehemaligen   Gärtner   aus   Muskau   Hans   Christoph   Konrad   von   Burgsdorff.   Er   selbst   beschäftigte   sich   mehr   und   mehr   mit   der   Anlegung und   dem   Ausbau   des   „Paradieses“   –   einer   Gehölzgruppe   zwischen   Mühlgraben   und   Weißer   Elster   in   Köstritz.   Aus   Anlass   des   400.   Gründungsjahres   der   Universität   Tübingen   erhält   er   1877   für seine wissenschaftliche Arbeit über magnetische Kurven die Ehrendoktorwürde verliehen.
Ernst Herger starb am 21. Oktober 1880 in Köstritz. Seiner Frau hinterließ er ein beachtliches Vermögen. Sie verwendete einen großen Teil davon für wohltätige Zwecke in ihrem Geburtsort.
So   konnten   die   Köstritzer   mit   Genugtuung   registrieren,   dass   beim   Kirchenumbau   1891   Frau   Alwine   Herger   1000.-   Mark   für   die   Anschaffung   eines   neuen   Fensters   spendete   und   gar   1894   für   den Neubau der Bergschule 6000.- Mark zur Verfügung stellte, ca. ¼ der damals geplanten Summe für die gesamte Schule.
In Bad Köstritz wurde zu Ehren von Ernst Herger eine Straße benannt.
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Dr. h.c. Johann Ernst Herger, Hofgärtner, Privatgelehrter, Rosenzüchter, Rosenhändler * 19. April 1812 in Köstritz    21. Oktober 1880 in Köstritz
Johann Ernst Herger wurde als Sohn des Christian Gottlieb Herger (   1846) und dessen Ehefrau Dorothea Elisabeth geb. Hofmann (   1845) am 19. April 1812 in Köstritz geboren.
Nach   Abschluss   des   Schulbesuches   trat   er   mit   14   Jahren   eine   3-jährige   Lehre   bei   Hofgärtner   Mulisch   in   Köstritz   an. Danach   ging   er   auf   Wanderschaft.   Diese   führte   ihn   kurze   Zeit   auch   als   Gärtnergehilfe   in   Dresden   an   das   Japanische Palais.   Seine   Eltern   waren   mit   dem   Köstritzer   Hofrat   Dr.   med.   Carl   Schottin   und   dessen   Bruder   Pfarrer   David   Friedrich Schottin befreundet.
Aus   diesen   Beziehungen   erwuchs   sein   besonderes   Interesse   zu   den   Naturwissenschaften,   und   der   junge   Herger beschäftigte   sich   intensiv   durch   Anleitung   von   Dr.   Schottin   mit   magnetischen   Kraftfeldern.   1836   besuchte   er   sogar   die Jahrestagung   der   deutschen   Naturwissenschaftler   und   Ärzte   in   Jena   –   das   bedeutendste   Forum   der   Wissenschaft.   Zu jener   Zeit   verdiente   sich   Herger   sein   Geld   als   Porzellanmaler.   Nach   dem   Tod   seines   Vaters   erbte   er   dessen   Garten. 1843   wurde   er   Handelsgärtner   und   beschäftigte   sich   ab   dieser   Zeit   intensiv   mit   Rosen   und   Nelken.   Sein   Rosenhandel entwickelte   sich   bis   zu   den   50er   Jahren   recht   erfolgreich.   Besonders   die   Züchtung   von   langstieligen   Rosen   hatte   es ihm   angetan.   Auf   12   Morgen   Gartenland   wuchsen   alljährlich   70-80.000   Rosen   heran.   1859   heiratete   er   Marie   Alwine geb. Busch. Die Ehe blieb kinderlos.
Ab   1870   wandte   sich   Herger   zusätzlich   noch   der   Pflege   von   Zierhölzern   zu,   besonders   buntblättrigen   Eichen.   Fünf Jahre   später   kam   sein   erstes   Ziergehölzverzeichnis   heraus,   leider   sind   davon   und   den   folgenden   keine   Exemplare mehr erhalten.
1877   verkaufte   er   den   größten   Teil   seines   Gartens   an   den   ehemaligen   Gärtner   aus   Muskau   Hans   Christoph   Konrad von   Burgsdorff.   Er   selbst   beschäftigte   sich   mehr   und   mehr   mit   der   Anlegung   und   dem   Ausbau   des   „Paradieses“   –   einer Gehölzgruppe    zwischen    Mühlgraben    und    Weißer    Elster    in    Köstritz.    Aus    Anlass    des    400.    Gründungsjahres    der Universität   Tübingen   erhält   er   1877   für   seine   wissenschaftliche   Arbeit   über   magnetische   Kurven   die   Ehrendoktorwürde verliehen.
Ernst   Herger   starb   am   21.   Oktober   1880   in   Köstritz.   Seiner   Frau   hinterließ   er   ein   beachtliches   Vermögen.   Sie verwendete einen großen Teil davon für wohltätige Zwecke in ihrem Geburtsort.
So   konnten   die   Köstritzer   mit   Genugtuung   registrieren,   dass   beim   Kirchenumbau   1891   Frau   Alwine   Herger   1000.- Mark   für   die   Anschaffung   eines   neuen   Fensters   spendete   und   gar   1894   für   den   Neubau   der   Bergschule   6000.-   Mark zur Verfügung stellte, ca. ¼ der damals geplanten Summe für die gesamte Schule.
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Johann Ernst Herger wurde als Sohn des Christian Gottlieb Herger (   1846) und dessen Ehefrau Dorothea Elisabeth geb. Hofmann (   1845) am 19. April 1812 in Köstritz geboren.
Nach   Abschluss   des   Schulbesuches   trat   er   mit   14   Jahren   eine   3-jährige   Lehre   bei   Hofgärtner Mulisch   in   Köstritz   an.   Danach   ging   er   auf   Wanderschaft.   Diese   führte   ihn   kurze   Zeit   auch   als Gärtnergehilfe   in   Dresden   an   das   Japanische   Palais.   Seine   Eltern   waren   mit   dem   Köstritzer   Hofrat Dr. med. Carl Schottin und dessen Bruder Pfarrer David Friedrich Schottin befreundet.
Aus   diesen   Beziehungen   erwuchs   sein   besonderes   Interesse   zu   den   Naturwissenschaften,   und   der junge    Herger    beschäftigte    sich    intensiv    durch    Anleitung    von    Dr.    Schottin    mit    magnetischen Kraftfeldern.   1836   besuchte   er   sogar   die   Jahrestagung   der   deutschen   Naturwissenschaftler   und Ärzte   in   Jena   –   das   bedeutendste   Forum   der   Wissenschaft.   Zu   jener   Zeit   verdiente   sich   Herger   sein Geld   als   Porzellanmaler.   Nach   dem   Tod   seines   Vaters   erbte   er   dessen   Garten.   1843   wurde   er Handelsgärtner    und    beschäftigte    sich    ab    dieser    Zeit    intensiv    mit    Rosen    und    Nelken.    Sein Rosenhandel   entwickelte   sich   bis   zu   den   50er   Jahren   recht   erfolgreich.   Besonders   die   Züchtung   von langstieligen   Rosen   hatte   es   ihm   angetan.   Auf   12   Morgen   Gartenland   wuchsen   alljährlich   70-80.000 Rosen heran. 1859 heiratete er Marie Alwine geb. Busch. Die Ehe blieb kinderlos.
Ab   1870   wandte   sich   Herger   zusätzlich   noch   der   Pflege   von   Zierhölzern   zu,   besonders   buntblättrigen Eichen.   Fünf   Jahre   später   kam   sein   erstes   Ziergehölzverzeichnis   heraus,   leider   sind   davon   und   den folgenden keine Exemplare mehr erhalten.
1877   verkaufte   er   den   größten   Teil   seines   Gartens   an   den   ehemaligen   Gärtner   aus   Muskau   Hans Christoph   Konrad   von   Burgsdorff.   Er   selbst   beschäftigte   sich   mehr   und   mehr   mit   der   Anlegung   und dem   Ausbau   des   „Paradieses“   –   einer   Gehölzgruppe   zwischen   Mühlgraben   und   Weißer   Elster   in Köstritz.   Aus   Anlass   des   400.   Gründungsjahres   der   Universität   Tübingen   erhält   er   1877   für   seine wissenschaftliche Arbeit über magnetische Kurven die Ehrendoktorwürde verliehen.
Ernst   Herger   starb   am   21.   Oktober   1880   in   Köstritz.   Seiner   Frau   hinterließ   er   ein   beachtliches Vermögen. Sie verwendete einen großen Teil davon für wohltätige Zwecke in ihrem Geburtsort.
So   konnten   die   Köstritzer   mit   Genugtuung   registrieren,   dass   beim   Kirchenumbau   1891   Frau   Alwine Herger   1000.-   Mark   für   die   Anschaffung   eines   neuen   Fensters   spendete   und   gar   1894   für   den Neubau   der   Bergschule   6000.-   Mark   zur   Verfügung   stellte,   ca.   ¼   der   damals   geplanten   Summe   für die gesamte Schule.
In Bad Köstritz wurde zu Ehren von Ernst Herger eine Straße benannt.
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Johann Ernst Herger wurde als Sohn des Christian Gottlieb Herger (   1846) und dessen Ehefrau Dorothea Elisabeth geb. Hofmann (   1845) am 19. April 1812 in Köstritz geboren.
Nach    Abschluss    des    Schulbesuches    trat    er    mit    14 Jahren   eine   3-jährige   Lehre   bei   Hofgärtner   Mulisch   in Köstritz   an.   Danach   ging   er   auf   Wanderschaft.   Diese führte   ihn   kurze   Zeit   auch   als   Gärtnergehilfe   in   Dresden an   das   Japanische   Palais.   Seine   Eltern   waren   mit   dem Köstritzer   Hofrat   Dr.   med.   Carl   Schottin   und   dessen Bruder Pfarrer David Friedrich Schottin befreundet.
Aus    diesen    Beziehungen    erwuchs    sein    besonderes Interesse   zu   den   Naturwissenschaften,   und   der   junge Herger   beschäftigte   sich   intensiv   durch   Anleitung   von Dr.     Schottin     mit     magnetischen     Kraftfeldern.     1836 besuchte    er    sogar    die    Jahrestagung    der    deutschen Naturwissenschaftler     und     Ärzte     in     Jena     –     das bedeutendste   Forum   der   Wissenschaft.   Zu   jener   Zeit verdiente    sich    Herger    sein    Geld    als    Porzellanmaler. Nach   dem   Tod   seines   Vaters   erbte   er   dessen   Garten. 1843   wurde   er   Handelsgärtner   und   beschäftigte   sich   ab dieser    Zeit    intensiv    mit    Rosen    und    Nelken.    Sein Rosenhandel   entwickelte   sich   bis   zu   den   50er   Jahren recht     erfolgreich.     Besonders     die     Züchtung     von langstieligen    Rosen    hatte    es    ihm    angetan.    Auf    12 Morgen     Gartenland     wuchsen     alljährlich     70-80.000 Rosen    heran.    1859    heiratete    er    Marie    Alwine    geb. Busch. Die Ehe blieb kinderlos.
Ab   1870   wandte   sich   Herger   zusätzlich   noch   der   Pflege von    Zierhölzern    zu,    besonders    buntblättrigen    Eichen. Fünf         Jahre         später         kam         sein         erstes Ziergehölzverzeichnis    heraus,    leider    sind    davon    und den folgenden keine Exemplare mehr erhalten.
1877   verkaufte   er   den   größten   Teil   seines   Gartens   an den   ehemaligen   Gärtner   aus   Muskau   Hans   Christoph Konrad    von    Burgsdorff.    Er    selbst    beschäftigte    sich mehr   und   mehr   mit   der   Anlegung   und   dem   Ausbau   des „Paradieses“       –       einer       Gehölzgruppe       zwischen Mühlgraben   und   Weißer   Elster   in   Köstritz.   Aus   Anlass des    400.    Gründungsjahres    der    Universität    Tübingen erhält   er   1877   für   seine   wissenschaftliche   Arbeit   über magnetische Kurven die Ehrendoktorwürde verliehen.
Ernst   Herger   starb   am   21.   Oktober   1880   in   Köstritz. Seiner   Frau   hinterließ   er   ein   beachtliches   Vermögen. Sie   verwendete   einen   großen   Teil   davon   für   wohltätige Zwecke in ihrem Geburtsort.
So   konnten   die   Köstritzer   mit   Genugtuung   registrieren, dass    beim    Kirchenumbau    1891    Frau    Alwine    Herger 1000.-   Mark   für   die   Anschaffung   eines   neuen   Fensters spendete   und   gar   1894   für   den   Neubau   der   Bergschule 6000.-   Mark   zur   Verfügung   stellte,   ca.   ¼   der   damals geplanten Summe für die gesamte Schule.
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